Begleite uns gemeinsam mit REISNEUZEN auf einer einwöchigen Kanu- und Wildcamping-Tour durch Schweden, von den ersten Paddelschlägen bis zur letzten Rückkehr ins Basecamp. Unterwegs erwarten dich nicht nur viel Ruhe, Natur und schöne Campingplätze, sondern auch praktische Tipps dazu, was du unbedingt und was du besser nicht mitnehmen solltest.
Auf dieser Seite:
- Von Eindhoven in die schwedische Wildnis
- Die ersten Paddelschläge und das erste Shelter
- Auf kleinen Inseln schlafen, schwimmen und aus Foodpacks essen
- Regen, Wasser holen und weiterziehen
- Schleusen, neue Gebiete und unerwartete Gesellschaft
- Die letzten Lagerfeuer und warum der richtige Platz entscheidend ist
- Pipi machen, kacken und zurück zum Basislager
- Sieh dir das Video von REISNEUZEN an
Kurz zusammengefasst
- Flug nach Oslo und anschließend mit einem Shuttle nach Schweden
- Start im Basecamp mit Briefing, Campingausrüstung und Verpflegungspaket
- Mehrere Tage Kanufahren durch die Natur, vorbei an Schleusen und kleinen Inseln
- Wildcampen an ruhigen Orten, manchmal mit einem Shelter oder anderen Kanufahrern in der Nähe
- Praktische Tipps zum Packen und Campen am Ende der Reise
Von Eindhoven in die schwedische Wildnis
Die Reise beginnt am Flughafen Eindhoven mit dem Ziel, eine Woche lang durch Schweden zu paddeln. Schon unterwegs wird klar, was diese Tour so besonders macht: die Stille, die Weite und das Gefühl, ein ganzes Naturgebiet mit dem Kanu zu durchqueren. Zuerst geht es nach Oslo, das natürlich in Norwegen liegt. Von dort fährt ein Shuttle noch etwa zweieinhalb Stunden bis nach Schweden.
Bei der Ankunft im Basecamp fällt sofort auf, wie lange es hell bleibt. Es ist Hochsommer und damit die längste Zeit des Jahres. Nach einem kurzen Briefing holen sie ihre Campingausrüstung ab und bauen das Zelt für die erste Nacht auf.
Die ersten Paddelschläge und das erste Shelter
Nach dem Briefing bekommen sie Paddel, ein Fass, Drybags und ein Verpflegungspaket. Alles wird neu verteilt, anschließend wird ihnen Kanu Nummer 32 zugeteilt. Das Boot kommt auf einen Wagen und dann ist es endlich so weit: Sie stechen in See.
Die Route ist in der Canoe-Trip-App als grüne Linie eingezeichnet. Sie paddeln ein Stück und legen anschließend an einem offiziellen Shelter an, um zu Mittag zu essen. Dort erklären sie, dass ein Shelter ein Ort zum Campen ist, unter anderem mit Toiletten und Feuerstellen. Schließlich entscheiden sie sich doch für einen noch cooleren Platz, der zwar nicht offiziell ist, sich aber besonders anfühlt.
Auf kleinen Inseln schlafen, schwimmen und aus Foodpacks essen
Ein großer Teil der Reise besteht darin, einen schönen Schlafplatz zu finden. Manchmal ist es ein offizieller Shelter, manchmal ein ruhiger, abgelegener Ort, an dem sie ihr Zelt, ihre Hängematte und ihre Sachen aufstellen. Die Atmosphäre ist jedes Mal ähnlich: ruhig, still und wunderschön.
Auch das Essen gehört zum Erlebnis dazu. Sie kochen mit Adventure Food aus dem Verpflegungspaket, das ihrer Meinung nach mehr als genug enthält, vom Frühstück und Mittagessen bis zum Abendessen und Snacks. Zwischendurch gehen sie sogar schwimmen, und später auf der Reise essen sie unter anderem Karotten mit Wein und Chili con Carne mit Reis.
Regen, Wasser holen und weiterziehen
Am ersten Morgen nach dem Wildcampen regnet es. Damit hatten sie bereits gerechnet, also lassen sie es ruhig angehen und warten, bis es trockener wird. Da sie kein Wasser mehr haben, paddeln sie später in die Mitte des Sees, um ihre Flaschen aufzufüllen. Das Wasser vom Ufer sollte man besser nicht trinken, da es dort Parasiten geben kann.
Danach ziehen sie weiter. Der Rhythmus der Reise wird klar: paddeln, einen Platz suchen, anlegen, kochen, schlafen und wieder weiterpaddeln. Die Route bleibt entspannt, doch die Aussicht verändert sich, sobald sie in neue Gebiete kommen.
Schleusen, neue Gebiete und unerwartete Gesellschaft
Am dritten Tag fahren sie in eine Schleuse ein, für die sie einen QR-Code in der Travelbase-App brauchen. Ihrer Meinung nach ist es die größte Schleuse in der Umgebung. Danach paddeln sie durch eine schmale Passage weiter, deutlich schmaler als die Gewässer, die sie zuvor gesehen haben.
Später erreichen sie eine weitere Schleuse, eine große, die sich in zwei Abschnitten füllt. Nach der Durchfahrt befinden sie sich fünf Meter höher und paddeln in ein neues Gebiet. Auch hier können sie ihren Müll an der Schleuse entsorgen, was sich unterwegs als äußerst praktisch erweist.
Auf einer der späteren Inseln treffen sie zwei andere Kanufahrerinnen, zwei Mädels, die sie bereits im Flugzeug gesehen hatten. Sie beschließen, dass die beiden gerne auf ihrer Insel campen dürfen, und plötzlich wird der Abend noch geselliger.
Die letzten Lagerfeuer und warum der richtige Platz entscheidend ist
Für die letzte Nacht beim Wildcampen wählen sie einen Platz am Ostufer, damit sie den Sonnenuntergang noch genießen können. Dieser Tipp erweist sich als besonders nützlich: Am Westufer verschwindet die Sonne hinter den Bäumen schneller aus dem Blickfeld, und es wird früher kühl. Am neuen Platz bleibt es länger warm, später färbt sich der Himmel wunderschön rosa.
Dort kochen sie Chili con Carne aus der Dose mit Reis, während die Ruhe und Stille erneut Eindruck machen. Genau diese Kombination aus Natur, Einfachheit und Freiheit macht die Tour so besonders.
Was solltest du am besten mitnehmen?
- Handschuhe, die sie beim langen Paddeln gegen Blasen sehr hilfreich fanden
- Eine Kappe für sonnige Tage
- Gute Regenkleidung und eventuell eine Plane mit Seil, damit du trocken sitzen kannst
- Teva-Sandalen oder anderes Wasserschuhwerk
- Ein dunkles Zelt, falls du die Wahl hast, da es nachts lange hell bleibt
- Eine Hängematte, die sie besonders angenehm fanden
- Zusätzliche Wasserflaschen, da du oft mitten auf dem See Wasser holen musst
- Ein aufblasbares Kissen, falls bei deiner Ausrüstung keines dabei ist
- Separate Taschen und Beutel, um deine Sachen zu organisieren
Ihr Fazit ist eindeutig: Nimm vor allem nicht zu viel zusätzlich mit. Das Foodpack enthielt bereits reichlich Essen, und auch ohne Taschenmesser kamen sie bestens zurecht.
Pipi machen, kacken und zurück zum Basislager
Am Ende des Videos erklären sie noch kurz, wie das mit den praktischen Dingen in der Natur funktioniert. Pinkeln kann man einfach überall, das Toilettenpapier muss man allerdings wieder mitnehmen. Für das große Geschäft bekamen sie eine kleine Schaufel, mit der sie ein Loch graben und anschließend wieder zuschütten konnten.
Danach paddeln sie zum letzten Mal von ihrem Wildcampingplatz los und machen sich auf den Weg zurück zur Schleuse und zum Basislager. Dort trudeln nach und nach alle wieder ein. Eine letzte Nacht auf dem Campingplatz steht noch an, bevor es am nächsten Tag nach Hause geht.
Sieh dir das Video von REISNEUZEN an
Die ganze Atmosphäre dieser Woche mit Kanufahren und Wildcampen bekommst du im Video selbst zu sehen, inklusive aller Zwischenstopps, Campingplätze und Tipps des Duos.